PRÄNATALZENTRUM
Pränataldiagnostik in Hannover – Sicherheit für Sie und Ihr Kind
Im DIAKOVERE Pränatalzentrum in Hannover begleiten wir Sie mit modernster Ultraschalltechnik, langjähriger Erfahrung und viel Einfühlungsvermögen durch Ihre Schwangerschaft. Als zertifiziertes DEGUM-III-Zentrum für Pränataldiagnostik bieten wir Ihnen hochspezialisierte Untersuchungen – von der Feindiagnostik (Feinultraschall) über die Schwangerschaftsdiagnostik bis hin zur individuellen Beratung bei besonderen Fragestellungen.
Dank der direkten Anbindung an Geburtshilfe, Neonatologie und weitere Fachdisziplinen können Diagnostik, Beratung und – falls erforderlich – die weitere Behandlung optimal aufeinander abgestimmt werden. So profitieren Sie von kurzen Wegen, modernster medizinischer Versorgung und einer umfassenden Betreuung aus einer Hand.
Unsere pränataldiagnostische Untersuchungen im Überblick“
Von der Feindiagnostik (Feinultraschall) über spezialisierte Ultraschalluntersuchungen bis hin zur umfassenden Pränataldiagnostik begleiten wir Sie mit modernster Medizintechnik und langjähriger Erfahrung durch Ihre Schwangerschaft.
Anhand der 3D-Sonographie können bereits im 2D-Ultraschall aufgefallene körperliche Besonderheiten (z. B. Gesichts-Spalten, Neuralrohrfehlbildungen wie eine Spina bifida) oft deutlicher gesehen und dementsprechend oft in ihrer Ausprägung und Behandelbarkeit besser eingeschätzt werden. Optimale Zeitpunkte für die Untersuchung liegen zwischen der 13.-16. SSW und zwischen der 26.-33. SSW, wobei noch andere Faktoren wie die Kindslage, die Fruchtwassermenge und auch die Stärke der mütterlichen Bauchdecke eine Rolle spielen.
Wird der 3D-Ultraschall um noch die weitere Dimension Zeit erweitert, spricht man vom 4D-Ultraschall. Damit lässt sich das ungeborene Baby in Bewegung darstellen.
Anhand der 3D-Sonographie können bereits im 2D-Ultraschall aufgefallene körperliche Besonderheiten (z. B. Gesichts-Spalten, Neuralrohrfehlbildungen wie eine Spina bifida) oft deutlicher gesehen und dementsprechend oft in ihrer Ausprägung und Behandelbarkeit besser eingeschätzt werden. Optimale Zeitpunkte für die Untersuchung liegen zwischen der 13.-16. SSW und zwischen der 26.-33. SSW, wobei noch andere Faktoren wie die Kindslage, die Fruchtwassermenge und auch die Stärke der mütterlichen Bauchdecke eine Rolle spielen.
Wird der 3D-Ultraschall um noch die weitere Dimension Zeit erweitert, spricht man vom 4D-Ultraschall. Damit lässt sich das ungeborene Baby in Bewegung darstellen.
Das Ersttrimester-Screening zeigt körperliche Besonderheiten wie die Nackenfaltendicke beim ungeborenen Kind. Im ersten Drittel der Schwangerschaft können Ärzte die Nackenfalte des ungeborenen Kindes ohne nennenswertes Risiko für Mutter oder Kind messen. Mit Hilfe des Ultraschalls und einer Untersuchung von mütterlichem Blut sind schon zwischen der 12. und 14. Woche die Risiken errechenbar. Das betrifft die Trisomie 21, weitere genetische Auffälligkeiten oder körperliche Fehlbildungen wie Herzfehler.
Bei der Untersuchung werden insbesondere die Nackenfaltendicke, die Scheitel-Steiß-Länge und das Nasenbein des Kindes gemessen. Das Blut der Mutter gibt zudem Aufschluss über die Konzentration von Hormonen und Eiweißen wie PAPP-A, dem schwangerschafts-assoziierten Protein A, und freiem ß-HCG, dem humanen Choriongonadotropin.
Alle Daten zusammen erlauben eine Einschätzung, wie wahrscheinlich Abweichungen im kindlichen Erbgut sind.
Manche Eltern möchten schon lange vor der Geburt Informationen über das Erbgut und mögliche genetische Auffälligkeiten ihres ungeborenen Kindes haben. Hierbei ist die Chorionzottenbiopsie eine erprobte Methode, die nur etwa 15 bis 20 Minuten Zeit beansprucht.
Die Entnahme von Chorionzotten weist schon im 3. Monat mögliche genetische Abweichungen am Ungeborenen nach. Das Gewebe stammt ursprünglich aus den befruchteten Keimzellen der Eltern.
Die Chorionzottenbiopsie ist ein so genannter invasiver Eingriff, d.h. die Schwangere muss mit dem Gebrauch einer feinen Nadel einverstanden sein.
Ziel ist die Bestimmung des kindlichen Erbguts, des so genannten fetalen Karyotyps, der die Anzahl der Chromosomen bezeichnet. Eine Abweichung der normalen Anzahl von 46 Chromosomen (plus zwei Geschlechtschromosomen: XX oder XY) kann auf Erbkrankheiten oder unmittelbare Veränderung des Erbguts (Chromosomenmutationen) hinweisen. Diese können sich stark auf die Lebenserwartung und die Lebensqualität des ungeborenen Kindes auswirken.
Die Entnahme des Gewebes findet ambulant und unter Ultraschallsicht statt. Die so genannte Punktion erfolgt normalerweise über die Bauchdecke der Mutter. Der behandelnde Arzt oder die Ärztin entnimmt mit einer dünnen Nadel winzige Teile aus dem Mutterkuchen.
Die Wahrscheinlichkeit für Komplikationen, die so genannte Komplikationsrate, gibt die Fachliteratur mit 0,5 bis 1 Prozent an.
Im Fruchtwasser befinden sich kindliche Zellen. Eine Fruchtwasseruntersuchung, auch Amniozentese genannt, gibt Aufschluss über mögliche Veränderungen des kindlichen Erbguts. Solch eine Chromosomenaberration lässt sich ab der 16. Schwangerschaftswoche feststellen. Im Einzelfall klärt dieser ambulante Eingriff auch, ob eine Infektion vorliegt.
Durch die mütterliche Bauchdecke entnimmt dabei die Ärztin oder der Arzt unter Ultraschallsicht mit einer sehr dünnen Nadel Fruchtwasser aus der Gebärmutter. Der Eingriff kann in örtlicher Betäubung stattfinden.
Die Wahrscheinlichkeit für Komplikationen gibt die wissenschaftliche Literatur mit circa 0,5 bis 1 Prozent an.
Eine Untersuchung von Nabelschnurblut liefert im Einzelfall präzisere Informationen, als sie eine Fruchtwasserpunktion erbringen kann. Diese Chordozentese erfolgt unter Ultraschallsicht über die Bauchdecke der Mutter. Kindliches Blut entnimmt der Arzt oder die Ärztin bei der Punktion mit einer sehr dünnen Nadel direkt aus der Nabelschnurvene. Wird die Nadel entfernt, verschließt sich die Nabelschnurvene wieder folgenlos.
Das kindliche Blut kann anschließend im Labor auf die Blutgruppe, den Blutfarbstoffgehalt (Hb-Wert), genetische Auffälligkeiten oder Anzeichen für eine Infektion untersucht werden.
Es ist sogar möglich, während der Punktion eine Bluttransfusion vorzunehmen oder dem ungeborenen Kind Medikamente zu verabreichen.
Schwangere mit Risiken oder anderen Besonderheiten können sich zu einem Geburtsplanungsgespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt in der Ultraschall-Sprechstunde anmelden. Tel. 0511 / 8115-3888
Unser Team
Hohe fachliche Expertise und menschliche Zuwendung
Gut zu wissen
Kostenübernahme
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten bei medizinischer Indikation
Bitte mitbringen
Mutterpass, Überweisung und ggf. Vorbefunde
Begleitperson
Eine Begleitperson ist nach Absprache willkommen
Die Befunde werden Ihrem behandelnden Frauenarzt bzw. Ihrer behandelnden Frauenärztin auf Wunsch zeitnah zur Verfügung gestellt.
Praxis & Standort
Janusz-Korczak-Allee 12
30173 Hannover
Mit ÖPNV, Auto und zu Fuß gut erreichbar
Zur Anfahrt
Geburtshilfe-Notfälle vor der Geburt
Auch während der Schwangerschaft können Komplikationen auftreten, die eine sofortige medizinische Hilfe erfordern. Beispiele sind starke Blutungen, ein vorzeitiger Blasensprung mit Nabelschnurvorfall oder Anzeichen dafür, dass es Ihnen oder dem Kind nicht gut geht.
In solchen Situationen ist es wichtig, sofort zu handeln: Rufen Sie den Rettungsdienst unter 112 – oder melden Sie sich direkt bei uns im HENRIKE-Kreißsaal unter der Tel. 0511 8115-3838.
Für Kinder-Notfälle steht Ihnen die Notaufnahme des Kinder- und Jugendkrankenhauses AUF DER BULT zur Verfügung.